DUFTFAKTEN

Der Geruchssinn ist immer in Bereitschaft.
Sogar im Zustand der Bewusstlosigkeit bei der wir weder hören noch sehen, kann der Geruchssinn durch Essig oder Ammoniak aktiviert werden.

Olfactory fatique („Geruchsmüdigkeit“):

Wenn die Geruchsnerven über längere Zeit einem bestimmten Geruch ausgesetzt sind, blenden sie denselben einfach aus.
Wir riechen zum Beispiel das eigene Parfüm nicht mehr. Wir können dies aus den Anfängen unserer Entwicklung ableiten wo es lebensrettend sein konnte, bekannte Gerüche auszublenden um sich auf neue, eventuell gefährlichere Gerüche zu konzentrieren.
Sollte die "Geruchsmüdigkeit" bei Duftkerzen eintreten, so wäre es ratsam einen anderen Duft auszuprobieren.

Dufterinnerungen:

Unser Hirn stellt blitzschnell Verbindungen zwischen Gerüchen, Emotionen und Erinnerungen her. Wenn wir später wieder einem bereits gespeicherten Geruch ausgesetzt sind, fühlen wir uns plötzlich in die Vergangenheit versetzt und erinnern uns an längst in Vergessenheit geratene Situationen und Erlebnisse.

Anosmia:

Anosmia ist die medizinische Bezeichnung für eine Beeinträchtigung des Geruchssinns.
Nahezu eine von drei Personen ist in gewissen Bereichen „farbenblind“ in Bezug auf einzelne Gerüche. Diese Personen sind nicht in der Lage gewisse Gerüche wahrzunehmen.
Da es sich bei den meisten Düften um Mischungen handelt, ist es möglich, dass zwei Menschen ein und denselben Duft völlig unterschiedlich wahrnehmen.

Noch Fragen, gerne:

candles@duftus.de